Jeder weiß, dass Vitamin C für eine gute Immunität sorgt. Oder dass Kalzium zum Erhalt starker Knochen beiträgt. Die meisten wissen auch, dass wir Magnesium brauchen. Aber was macht Magnesium eigentlich in unserem Körper? Und woher bekommen wir Magnesium?
Magnesium für Sport-Attrappen
Magnesium ist einer der sechs Mineralstoffe in unserer Ernährung. Mineralstoffe liefern wie Vitamine und Hormone keine Energie wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Obwohl sie keine Energie liefern, sind sie für den Energiestoffwechsel unverzichtbar. Wie genau funktioniert das? Um eine Verbrennung zu erreichen, werden Glukose, Sauerstoff und ein Enzym benötigt. Denn ein Enzym ist ein Protein, das einen Prozess in Gang setzen kann. Enzyme sind immer inaktiv, bis sie ihren Bestimmungsort erreichen. Dort gibt es Mineralien, Vitamine oder Hormone, die die Enzyme aktivieren. Im Falle der Verbrennung werden eine Reihe von Mineralien, darunter Magnesium, benötigt, um das Enzym zu aktivieren. Bei einem Mangel an Mineralien, Vitaminen und Hormonen kann das Enzym nicht überall aktiviert werden, wodurch die Energieproduktion sinkt. Dies kann dazu führen, dass wir uns müde und lethargisch fühlen. Der Mineralstoff trägt auch zur normalen Funktion unserer Muskeln bei. Ein begeisterter Sportler kann also wirklich nicht auf Magnesium verzichten!

Lebensmittel
Leider kann der Körper Magnesium nicht selbst herstellen. Daher ist unsere Ernährung die Hauptquelle. Die empfohlene Tagesdosis für Frauen beträgt 300 mg. Für Männer liegt sie bei 300 mg bis 350 mg. Eine einfache Möglichkeit, sich mit Magnesium zu versorgen, ist die Zugabe von Kürbiskernen zum Beispiel zu einem Salat, einem Reisgericht oder einem Frühstücksmüsli. Kürbiskerne sind in der Tat wahre Magnesiumbomben. Mandeln, Erdnüsse und Walnüsse sind ebenfalls reich an Magnesium. Und Popeye liebte nicht umsonst Spinat. Er enthält nicht nur Eisen, sondern auch Magnesium. In geringerem Maße finden Sie Magnesium auch in Brot, Kartoffeln und Reis.
Magnesiummangel bei Sportlern
Bei einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung ist es unwahrscheinlich, dass Menschen in den Niederlanden an Magnesiummangel leiden. Das gilt jedoch nicht für Marathonläufer, Triathleten und Ultraläufer. Da Ausdauersportler viel mehr Energie verbrauchen, geht man davon aus, dass der Körper mehr Magnesium für die Energieproduktion benötigt. Und das ist nicht der einzige Grund. Außerdem führt unser Schweiß dazu, dass ein Teil des Minerals den Körper verlässt, bevor es verwendet werden kann. Aus diesem Grund sind Ausdauersportler in wärmeren Ländern noch stärker von einem Mangel bedroht. Eine unerklärliche Müdigkeit kann ein Hinweis darauf sein, dass zu wenig Magnesium im Körper vorhanden ist. Sportler mit einem Mangel klagen auch häufiger über Muskelkrämpfe, obwohl der Zusammenhang zwischen Magnesium und Krämpfen bisher nicht bewiesen ist.
Forschung über Magnesium
Und das ist nicht das einzige Rätsel, das sich um Magnesium und seinen Mangel rankt. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine höhere Magnesiumzufuhr nicht automatisch bedeutet, dass der Körper auch mehr Magnesium aufnimmt. Eine logische Erklärung dafür ist noch nicht gefunden worden. Die Forscher sind sich jedoch einig, dass es für Ausdauersportler kein Problem ist, ihre Magnesiumzufuhr zu erhöhen. Dies kann natürlich über die Nahrung geschehen, aber auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel, wie die Magnesium Liquids von Amacx, sind dann eine gute Option.