Wenn die Trainingshäufigkeit und das Trainingsvolumen hoch sind, kann es zu einer enormen Ermüdung kommen. Was ist die Ursache dafür? Viele verschiedene Faktoren, wie zu wenig Schlaf, zu viel Stress oder ein mäßiger bis schlechter Ernährungszustand, können dazu führen, dass man sich übermüdet fühlt.
In diesem Blog diskutieren wir über Eisenmangel als Ursache für Übermüdung und Leistungsabfall. Was ist Eisen? Warum brauchen Sie es und welche Lebensmittel enthalten Eisen? Und warum haben Sie als begeisterter Ausdauersportler ein höheres Risiko für Eisenmangel?
Eisenmangel bei Ausdauersportlern
Eisen ist ein Spurenelement: Das heißt, der Körper benötigt nur eine sehr geringe Menge (oft Milligramm oder sogar Mikrogramm), um einen gesunden Energiestoffwechsel aufrechtzuerhalten. Dennoch ist eine ausreichende Zufuhr von Spurenelementen unverzichtbar, vor allem, wenn man fanatisch trainiert.
Ausdauersportler verlieren mehr lebenswichtige Stoffe, wenn sie viel schwitzen, und außerdem kann die intensive Anstrengung die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen. Eisenmangel ist vor allem bei Frauen verbreitet; Frauen in der fruchtbaren Zeit haben einen höheren Eisenbedarf, da sie während der Menstruation Eisen verlieren.
Eine der Folgen von Eisenmangel ist eine verminderte Ausdauerleistung. Denn Eisen ist mitverantwortlich für den Transport von Sauerstoff zu den Muskeln während des Trainings. Wenn dieser Transport nicht richtig funktioniert, kann sich die Ausdauer deutlich verringern.
Neben Müdigkeit und verminderter Ausdauer haben Menschen mit Eisenmangel oft Symptome wie blasse Haut, Niedergeschlagenheit und schnelle Atemnot.
Eisenbedarf bei Sportlern
Der Eisenbedarf liegt für Männer bei 11 Mikrogramm pro Tag und für Frauen bei 16 Mikrogramm. Es gibt keine Obergrenze für die Zufuhr von Eisen, der Gesundheitsrat empfiehlt jedoch, nicht mehr als die Referenzmenge pro Tag einzunehmen.
Eisen in Ihrer Ernährung
Eisen gibt es in zwei Formen: Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen. Häm-Eisen ist nur in tierischen Produkten enthalten und wird vom Körper etwas besser aufgenommen als Nicht-Häm-Eisen, das in pflanzlichen und tierischen Produkten vorkommt.
| Tierische Produkte | Pflanzliche Produkte |
| Rindfleisch und Lammfleisch | Brot und Vollkornprodukte wie Teff |
| Schweinefleisch und Huhn | Hülsenfrüchte |
| Fisch | Dunkelgrünes Gemüse (Spinat, Portulak, Pak Choi, Endivie) |
| Eier und Fleischersatzprodukte |
Eine ausreichende Eisenversorgung ist durch den täglichen Verzehr der oben genannten Produkte möglich. Um sicherzustellen, dass Sie das Eisen richtig aufnehmen, können Sie zwei Dinge berücksichtigen:
- Kalzium hemmt die Eisenaufnahme. Es ist also nicht ratsam, eine eisenhaltige Mahlzeit mit Milchprodukten zu kombinieren, wenn Sie (vermutlich) an Eisenmangel leiden. Zu den Kalziumquellen gehören Milch, Joghurt, Hüttenkäse und Käse.
- Vitamin C stimuliert die Eisenaufnahme. Es wird daher empfohlen, zu jeder Mahlzeit Obst und Gemüse zu essen, wenn Sie (vermutlich) an Eisenmangel leiden. Vitamin-C-Quellen sind unter anderem Rosenkohl, rote Paprika, Orangen und Erdbeeren.
Als Ausdauersportler ist es enorm wichtig, seinen Körper gut zu ernähren. Man verlangt seinem Körper mehr ab und deshalb ist es umso wichtiger, dass man auch mehr zurückgibt, in Form von gesunder Ernährung und ausreichender Erholung.