Sie haben nicht den Luxus, Ihre Vorbereitung im Winter wie ein Radprofi in warmen und sonnigen Gefilden zu absolvieren. Aber Sie wollen fit und topfit in die neue Saison starten? Dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als der Kälte zu trotzen und die nötigen Kilometer in unserem kalten, nassen und windigen kleinen Land zurückzulegen.
Was nehme ich mit?
Sie können sich zwar für die Kälte anziehen, aber der Körper benötigt auch bei diesen kalten Ausdauertrainingseinheiten eine andere Energieversorgung. Das Radsporttraining im Winter ist in der Regel von geringerer Intensität, aber mit einer längeren Ausdauerbelastung. Die Verteilung der Laufleistung und die Schaffung von Inhalten für die lange Sommersaison sind die Schlüsselelemente dieser Trainingsperiode. Der Körper muss für die Ausdauerbelastung hart arbeiten, hat aber zusätzlich die Aufgabe, sich bei diesen winterlichen Temperaturen warm zu halten. Das Ergebnis? Ein erhöhter Energiebedarf.
Energieriegel - Verdauungsprozess
Passen Sie die Ernährung diesem Energiebedarf an und beginnen Sie das Training nicht mit leerem Magen. Energieriegel kurz vor dem Training bieten eine Lösung. Schon während des Verdauungsprozesses wird Wärme freigesetzt, die zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur beiträgt. Feste Lebensmittel wie Energieriegel oder andere kohlenhydrathaltige Snacks helfen auch, den Magen während des Trainings zu füllen, und können vor allem bei längeren Anstrengungen eine willkommene Abwechslung zum vielen Trinken sein. Sie sind jedoch nicht unbedingt erforderlich. Bei Trainingseinheiten mit geringer Intensität, aber langer Dauer, können Sie in der ersten Phase des Trainings feste Nahrung zu sich nehmen, aber sie ist nicht unbedingt erforderlich.
Sportgetränk - Flüssigkeitshaushalt
Egal, ob es kalt oder warm ist, der Körper verliert in jedem Fall Flüssigkeit und muss daher wieder aufgefüllt werden. Auch wenn der Bedarf bei kaltem Wetter geringer ist als bei warmem Wetter, müssen Sie das Gleichgewicht halten. Bei Sportgetränken bietet es sich an, die Zufuhr von Kohlenhydraten und Flüssigkeit zu kombinieren. Bei regnerischem und/oder kaltem Wetter kann das Sportgetränk jedoch möglicherweise etwas mehr Kohlenhydrate enthalten als Sportgetränke bei sommerlichen Fahrten. Denken Sie daran, dass ein hoher Kohlenhydratgehalt (über 8 g pro 100 ml) die Magenentleerung hemmen kann. Dies kann ein Schwappgefühl oder Beschwerden verursachen.
Ziehen Sie sich also gut gegen die Kälte an und sorgen Sie dafür, dass Ihr Körper in der Aufbauphase zur neuen Saison die richtigen Energiequellen hat, um das Beste aus Ihrem Training herauszuholen.