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Muskelschmerzen nach dem Laufen

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Jeder Läufer kennt das Gefühl, mit steifen Waden, einer verspannten Achillessehne oder einem schmerzenden unteren Rücken aufzustehen. Leider ist das nun einfach das Ergebnis der ersten Schritte eines Aufbaus oder eines langen oder harten Trainings. Oft ist man gerade etwas härter oder länger gelaufen, und das löst dann eine Reaktion aus. Dieser Muskelschmerz ist zwar ärgerlich, aber das heißt nicht, dass man nichts dagegen tun kann.

Was sind Muskelschmerzen?

Muskelschmerzen sind eigentlich eine Folge von kleinen Rissen im Muskelgewebe. Manchmal spürt man diese schon während des Trainings, meist aber erst in den Stunden oder Tagen danach. Der Muskel repariert diese Risse, wodurch er schließlich stärker wird. Dieser Prozess des Abbaus und Aufbaus wird als Heilungsprozess bezeichnet. In der ersten Phase ist der Muskel also empfindlich, aber schließlich wird er stärker. Dies wird auch als Anpassung bezeichnet; der Körper passt sich an die Belastung an, so dass man schließlich schneller oder stärker wird.

Training mit Muskelkater

Muskelkater muss nicht schlimm sein, aber angenehm ist natürlich anders, und es kann sich negativ auf die nächste Trainingseinheit auswirken, wenn man noch Muskelkater vom vorherigen Training hat. Sie bewegen sich dann weniger geschmeidig, und das Verletzungsrisiko steigt. Es ist daher wichtig, mit Muskelkater richtig umzugehen.

In einem früheren Blog zum Thema Erholung habe ich bereits Tipps gegeben, wie Sie Ihre Erholung optimieren können, und das gilt natürlich auch für Muskelkater. Die richtige (gesunde) Ernährung, ausreichend Eiweiß und Schlaf sind die wichtigsten Säulen für eine gute Erholung.

3 Tipps zur Reduzierung von Muskelkater

  1. Achten Sie auf eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr. Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist das Blut dünn genug, um so schneller durch den Körper zu fließen und Abfallprodukte auszuscheiden.
  2. Machen Sie einige zusätzliche Dehnungs-/Pilates-Übungen. Während der Muskelkaterphase hat sich die Länge des Muskels verkürzt. Um die Mobilität (Bewegungsfreiheit) zu erhalten, ist es wichtig, Yoga- oder Pilates-Übungen zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken. Diese sind auf YouTube leicht zu finden.
  3. Benutzen Sie die Schaumstoffrolle. Vielleicht der schmerzhafteste Tipp, aber effektiv! Schaumstoffrollen haben die gleiche Wirkung wie eine Massage. Es tut zwar eine Weile weh, aber es regt die Durchblutung an, wodurch Schlackenstoffe schneller abtransportiert werden. Außerdem werden Muskelknoten, auch Triggerpunkte genannt, gelockert.

 

Muskelkater ist also nichts, worüber man sich Sorgen machen muss, und man braucht ihn sogar, um schneller oder stärker zu werden. Nutzen Sie die oben genannten Tipps, um so schnell wie möglich wieder fit für Ihr nächstes Training zu sein! Ein Eiweißshake kann Sie beim Erholungsprozess Ihrer Muskeln gut unterstützen.

Hinweis: Wenn die Muskelschmerzen jetzt anhalten und nicht nachlassen, wenden Sie sich sicherheitshalber an Ihren Physiotherapeuten, um eine Verletzung auszuschließen.

Geschrieben von Niels Theloosen

Niels Theloosen ist ein semiprofessioneller Langstreckenläufer aus Nijmegen. Er trainiert derzeit für seinen ersten Marathon. Seine besten Leistungen hat er auf der 15-km-Strecke erzielt: 45:35 min beim NN Zevenheuvelenloop und 45:24 beim Pfixx Montferlandrun im Jahr 2019. Niels trainiert auch Hobbyläufer.

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