Es gibt viele Arten von Sportgetränken auf dem Markt. Der Nutzen von Sportgetränken hat sich in der Praxis bewährt, aber es gibt immer noch viele Unwahrheiten über Sport- und Energiedrinks. Sports Endurance.de listet 4 Fakten und Märchen über Sportgetränke auf.
Die Verwendung von Sportgetränken unterstützt deine Leistung
Fakt - Vorweg: Mit Sportgetränken kann man nicht plötzlich Rennen gewinnen. Dennoch kann man mit Sicherheit sagen, dass die Einnahme von Sportgetränken Ihre Leistung unterstützen wird. Ein gutes Sportgetränk enthält sowohl Kohlenhydrate als auch Elektrolyte. Auf diese Weise liefern Ihnen Sportgetränke Energie. Außerdem füllt man mit Sportgetränken den Flüssigkeitsverlust auf, den man beim Sport hat. Wenn Sie also kein Sportgetränk zu sich nehmen, werden Sie feststellen, dass Sie langsam alle Energie verlieren und Hungergefühle bekommen. Außerdem leidet Ihr Körper unter einem Flüssigkeitsdefizit mit all seinen Folgen. Die Verwendung von Sportgetränken unterstützt also Ihre Leistung.
Es gibt nur 1 Art von Sportgetränk
Mythos - Sportgetränke gibt es in 3 Arten. Es gibt hypertonische Sportgetränke, isotonische Sportgetränke und hypotonische Sportgetränke. Der Unterschied zwischen hypertonischen, isotonischen und hypotonischen Getränken liegt in der Konzentration der gelösten Partikel. Ein hypertones Sportgetränk hat eine hohe Konzentration an gelösten Teilchen. Dies hat den Vorteil, dass diese Form von Sportgetränken optimal für die Auffüllung der Kohlenhydratspeicher ist. Der Nachteil ist jedoch, dass dieses Sportgetränk länger im Magen verbleibt und somit weniger schnell vom Körper aufgenommen werden kann. Bei einem hypotonen Sportgetränk ist es genau umgekehrt. Hypotonische Sportgetränke enthalten im Vergleich zur Körperflüssigkeit weniger Partikel. Das hat den Vorteil, dass es sehr schnell vom Körper aufgenommen werden kann, aber den Nachteil, dass sein Nährwert geringer ist. Isotonische Sportgetränke liegen dazwischen. Bei einem isotonischen Sportgetränk ist die Menge der Partikel ungefähr gleich der Körperflüssigkeit. Dadurch kann es schnell vom Körper aufgenommen werden. Durch die Wahl zwischen hypertonischen, isotonischen und hypotonischen Sportgetränken können Sie zwischen verschiedenen Verwendungszwecken wählen: als Durstlöscher oder als Energiedrink.
Sportgetränke gibt es nur in Pulverform
Mythos - Sportgetränke sind oft als Pulver erhältlich. Das hat den Vorteil, dass man das Mischungsverhältnis selbst bestimmen kann. Auf diese Weise können Sie wählen, ob Sie einen Energydrink oder einen Durstlöscher herstellen möchten (je weniger Pulver, desto mehr dient das Getränk als Durstlöscher). Der Nachteil eines Pulvers ist, dass man es beim Sport nicht so leicht mitnehmen kann. Zum Glück gibt es dann andere Formen von Sportgetränken, nämlich in Form von Tabletten! Wenn Sie 1 Tablette in z.B. 500 ml Wasser auflösen, haben Sie im Handumdrehen eine volle Flasche mit einem neuen Sportgetränk. Ideal zum Radfahren oder Laufen. Achtung: eine solche Tablette braucht viele Zusätze, um sie in eine Tablette zu verwandeln, so dass Ihre Wasserflasche hauptsächlich aus Zusätzen und dem gewünschten Sportgetränk (im Falle eines isotonischen Sportgetränks) besteht.
Übrigens, man kann sogar sein eigenes Sportgetränk herstellen. Alles, was du dazu brauchst, ist Fructose und Maltodextrin von Amacx, Wasser und eventuell einen (frischen) Fruchtsaft. Und natürlich ein leckeres Rezept!
Sportgetränke können das Risiko von Krämpfen verringern
Fakt - Nichts ist ärgerlicher als Krämpfe beim Sport. Es klingt verrückt, aber es ist wirklich wahr: Wenn du vor, während und nach dem Sport ausreichend Sportgetränke trinkst, kannst du das Risiko eines Muskelkrampfs verringern. Muskelkrämpfe können nämlich die Folge eines Mangels an Flüssigkeit, Glukose und Salz sein. Genau diese Komponenten erhält man, wenn man Sportgetränke trinkt. Es reicht also nicht aus, beim Sport ausreichend Wasser zu trinken, sondern Sie müssen zusätzlich zur Flüssigkeit auch genügend Nährstoffe wie Glukose und Mineralien zu sich nehmen, um das Risiko eines Krampfes zu verringern.
Hinweis: Bei der Verwendung eines Sportgetränks ist es natürlich nicht unmöglich, Krämpfe gänzlich zu vermeiden. Krämpfe hängen natürlich von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die falsche Körperhaltung, zu enge Kleidung, das Training, ein niedriger Blutzuckerspiegel im Körper usw.