Wir alle wissen, dass Trinken wichtig ist, aber nicht jeder weiß, wie wichtig es ist. Flüssigkeit spielt bei vielen lebenswichtigen Prozessen in unserem Körper eine Rolle, und beim Sport wird die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr noch größer. Aber wie stellt man sicher, dass man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, ohne dass es beim Laufen zu einem dicken Bauch oder Stichen in der Seite kommt?
Wie viel sollte ich vor dem Laufen trinken?
Um sicherzustellen, dass Sie Ihren Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgen, gibt es ein paar praktische Richtlinien, die Sie beachten sollten. Mit diesen einfachen Tricks stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und das Risiko einer Toilettenpause oder eines klumpigen Magens minimieren:
- Eine halbe Stunde vor dem Lauf aufhören zu trinken
- Dabei sollten Sie zwischen 250-500 ml trinken.
Leiden Sie beim Laufen immer noch unter einem klumpigen Magen? Dann versuchen Sie, die Trinkmenge vor dem Laufen zu variieren (im Bereich von 250-500 ml). Lustigerweise kann die Lösung in beide Richtungen gehen, denn sowohl zu viel als auch zu wenig Flüssigkeit kann den Magen zum Pochen bringen.
Wie viel sollte ich beim Laufen trinken?
Wenn Sie einen einstündigen Dauerlauf absolvieren, ist es nicht notwendig, während des Laufs zu trinken. Hast du aber ein längeres Training geplant oder läufst du bei hohen Temperaturen? Dann ist es sehr wichtig, dass Sie auch während des Laufens Flüssigkeit zu sich nehmen. Ein praktischer Richtwert ist 125-250 ml pro 15 Minuten.
Hier ist es gut zu wissen, dass Sie mit dem Schwitzen sowohl Flüssigkeit als auch Mineralien verlieren, also ist es mindestens genauso gut, beides wieder aufzufüllen. Dazu können Sie zum Beispiel Wasser in Kombination mit einem mineralstoffhaltigen Energiegel trinken oder die Kombination aus Flüssigkeit und Mineralien mit einem hypotonen Sportgetränk herstellen. Um dies beim Laufen mitzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Tipp 1: Trinkrucksack
Die erste Möglichkeit ist ein Trinkrucksack, wie zum Beispiel ein Camelbak. Das ist ein kleiner Rucksack mit einem Flüssigkeitsreservoir, das man leicht absaugen kann und aus dem man während des Laufens durch einen Schlauch trinken kann. Das Praktische an einem Rucksack ist, dass er oft zusätzliche kleine Taschen hat, in denen man zum Beispiel Gels, Schlüssel oder das Handy verstauen kann.
Tipp2: Trinkgürtel
Eine weitere Möglichkeit, Getränke bequem mit sich zu führen, ist ein Trinkgürtel. Diesen trägt man um die Hüfte und hat mehrere kleine Flaschen, in die man Wasser oder Sportgetränke füllen kann. Da man diese an der Hüfte trägt, hat man zwar keinen heißen Rücken, aber das Schwappen der Flaschen wird nur dadurch verhindert, dass man sie leer trinkt 😉 .
Tipp 3: Wasserflaschen am Wegesrand
Sie haben keine Lust, zusätzliches Gewicht zu tragen, oder wollen erst einmal mit dem Trinken unterwegs experimentieren, bevor Sie einen Rucksack oder Trinkgürtel kaufen? Dann können Sie auch einfach eine (oder mehrere) Wasserflaschen auf die Strecke stellen. Gehen Sie mehrmals dieselbe Runde, mit einer festen Stelle, an der Sie eine Trinkpause einlegen können. Haben Sie Angst, dass ein Passant Ihre Wasserflasche wegwirft? Wenn ja, können Sie einen Zettel anbringen, auf dem steht, dass Sie trainieren, und die Flasche anschließend mit nach Hause nehmen.
Wie viel sollte ich nach dem Laufen trinken?
Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wie viel Flüssigkeit man verliert und somit benötigt. Ein nützlicher Tipp ist, sich vor und nach dem Lauf zu wiegen. So wissen Sie genau, wie viel Flüssigkeit Sie verloren haben und was Sie wieder auffüllen müssen. Vergessen Sie nicht, die nachgefüllte Flüssigkeit in Ihre Berechnung einzubeziehen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in die Welt des Trinkens vor, während und nach dem Laufen geben. Probieren Sie aus, was zu Ihnen passt; Ihr Körper wird es Ihnen danken.