Wahrscheinlich haben Sie schon einmal darunter gelitten: Krämpfe. Er tut nicht nur weh, sondern ist auch ein Signal deines Körpers. Es kann zum Beispiel ein Signal sein, dass Ihr Muskel überlastet oder erschöpft ist oder dass Sie in der falschen Position sitzen oder liegen. In diesem Artikel lesen Sie fünf Tipps, wie Sie Krämpfen vorbeugen können.
Wie kommt es zu Krämpfen?
Ein Krampf ist eine unwillkürliche Kontraktion aller Muskelfasern. Krämpfe können aus verschiedenen Gründen auftreten. Sie können zum Beispiel durch einen Mineralstoffmangel verursacht werden. In der Tat tragen mehrere Mineralien zu einer normalen Muskelfunktion bei. Eine weitere Hauptursache für Krämpfe ist Dehydrierung aufgrund von unzureichender Flüssigkeitszufuhr und/oder übermäßigem Schwitzen. Unzureichende Glykogenspeicherung (Kohlenhydrate) ist eine weitere Ursache für Krämpfe. Da die Muskeln nicht über genügend Glykogen verfügen, können sie nicht optimal arbeiten.
Tipp 1: Kenne deine Grenzen
Eine der Ursachen für Krämpfe ist, dass Ihre Muskeln überlastet oder erschöpft sind, weil Sie Ihre Grenzen überschritten haben. Um beim Training Fortschritte zu machen, ist es wichtig, dass Sie an Ihre Grenzen gehen, sie aber nicht überschreiten. Steigern Sie die Belastung allmählich, damit sich Ihr Körper an die größere Anstrengung gewöhnt. Wenn Ihnen das schwerfällt, kann es hilfreich sein, wenn ein Fachmann einen Trainingsplan für Sie erstellt.
Tipp 2: Aufwärmen und abkühlen
Eine gute Durchblutung der Muskeln verringert das Risiko von Krämpfen. Eine gute Durchblutung erreichen Sie durch richtiges Aufwärmen und Abkühlen. Das verringert auch das Risiko von Verletzungen. Der richtige Inhalt eines guten Aufwärmens und Abkühlens ist je nach Sportart unterschiedlich. Beim Laufen zum Beispiel beginnen Sie mit Gehen und Joggen, und beim Krafttraining müssen Sie die spezifischen Muskeln aufwärmen, die Sie beim Krafttraining beanspruchen werden.
Tipp 3: Ausreichend trinken
Achten Sie darauf, dass Sie ein Training nicht durstig beginnen. Nehmen Sie immer eine Flasche Wasser mit zum Training. Sie brauchen etwa 1500-2000 ml Wasser pro Tag, ohne es während des Trainings zu trinken. Trinken Sie diese Menge über den Tag verteilt. Während des Trainings brauchen Sie alle 15 Minuten etwa 125-250 ml zusätzlich,
Tipp 4: Sportgetränk
Wenn Sie intensiv trainieren, ist Wasser allein nicht immer ausreichend. Intensives Training bedeutet, dass Sie mehr als eine Stunde lang trainieren und dabei viel schwitzen. Dann müssen Sie auch Salz und Mineralien nachfüllen, da Sie diese durch das Schwitzen verlieren. Ihr Körper verbraucht auch Kohlenhydrate. Während des Trainings verbraucht Ihr Körper etwa 30 bis 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Wenn Sie zu wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen, bekommen Sie schneller Krämpfe. Sie können Salze, Mineralien und Kohlenhydrate während des Sports leicht mit einem Sportgetränk oder Sportgel ergänzen.
Tipp 5: Vermeiden Sie Alkohol so weit wie möglich
Alkohol führt dazu, dass die Nieren mehr Wasser ausscheiden, so dass man viel Flüssigkeit verliert. Darunter werden Sie auch am nächsten Tag noch leiden. Ihr Körper muss sich dann anstrengen, um die Flüssigkeit wieder aufzufüllen. Das kann dazu führen, dass Sie nach einem Trinkabend am nächsten Tag beim Sport schneller verkrampfen. Außerdem fühlen sich die meisten Menschen durch den Alkohol müder, was sich ebenfalls negativ auf Ihr Training auswirkt. Wenn Sie nach dem Sport trinken, kann dies Ihre Erholung behindern, denn Ihr Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um sich richtig zu erholen. Darüber hinaus hat Alkohol auch eine hemmende Wirkung auf den Muskelaufbau.