In meinem ersten Blog für Sports Endurance.de habe ich es bereits erwähnt: Auch der hippe Schotterfahrer kommt nicht ohne gute Sporternährung aus. Aber welchen Energieriegel, welches Gel oder welchen Drink nimmst du mit auf ein schönes Offroad-Abenteuer? Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, unterscheide ich zwei Gruppen von Radfahrern. Die Rennfahrer und die Tourenfahrer. Sie haben es erraten, beide Gruppen haben ihre eigenen Ernährungsbedürfnisse.
Der Rennfahrer - Schottern im Eiltempo
Wenn du am Ende einer Fahrt völlig erschöpft bist, weil du auf allen Schotterpisten Vollgas gegeben hast, dann kannst du dich zur Gruppe der Rennfahrer zählen. Bicycling hat einmal berechnet, wie viele Kalorien ein Fahrer bei der Tour de France verbrennt. Rund 6.000 kcal pro Tag, etwa 11 Big Macs, um es für Mac Donalds-Liebhaber nachvollziehbar zu machen. Nun, auch der Rennfahrer unter den Schotterfahrern fährt in der Regel nicht die Tour de France, aber bei einer langen Schotterfahrt wie dem Dirty Boar Gravelride (160 km mit 2.500 Höhenmetern) in den belgischen Ardennen werden jede Menge Kalorien verbrannt.
Sporternährung beim Schotterfahren
Auf jeder Schotterpiste Vollgas zu geben, kostet Energie. In Gedanken bist du in Strade Bianche in Führung, der Sieg ist dir nicht mehr zu nehmen. BÄM! Der Hunger meldet sich. Zu viel geträumt, zu wenig gegessen. Die Energie muss wieder aufgefüllt werden. Für den Rennfahrer ist es wichtig, dass die Sporternährung schnell Energie freisetzt und vom Körper schnell aufgenommen wird. Energie-Gels sind ideal geeignet, um die Energiereserven schnell wieder aufzufüllen.
Kombinieren Sie Gele mit Energieriegeln. Auf einer langen Tour (4 bis 5 Stunden) nur Gels zu essen, kann zu ernsthaften Darmproblemen führen! Ich persönlich verwende zu Beginn einer Wanderung den Energy Oat Bar von Amacx. Dieser Riegel sorgt durch seine gleichmäßige Absorption für eine lang anhaltende Versorgung. Der Riegel besteht zu 50% aus einfachen Kohlenhydraten und zu 50% aus komplexen Kohlenhydraten.
Wenn die Fahrt schwerer wird und das Essen schwierig wird, steige ich auf den Fast Bar von Amacx um. Ein kleiner, weicher Sportriegel, der sich bei hoher Anstrengung leicht wegbeißen lässt. Der Riegel löst sich sozusagen im Mund auf.
Für die letzte Etappe einer langen, harten und schnellen Fahrt verwende ich das Trinkgel von Amacx. Der große Vorteil dieses Gels ist, dass man kein Wasser hinzufügen muss. Die verschiedenen Kohlenhydratquellen werden nach und nach freigesetzt.
Schottern, Genuss und Sporternährung
Für einen Tourenfahrer ist die Ernährung genauso wichtig wie für einen Rennfahrer. Natürlich werden im Vergleich zur Gruppe der Rennfahrer viel weniger Kalorien verbrannt. Um diese Gruppe zu charakterisieren, beschreibe ich sie wie folgt. Für Tourenfahrer ist die Geschwindigkeit zweitrangig. Sie halten gerne unterwegs an und lassen sich auf einer Terrasse nieder (es ist wieder erlaubt!). Wildtiere am Wegesrand zu beobachten und ein Foto von einem Rothirsch zu machen, ist keine Ausnahme. Auf den Fahrrädern fahren die Tourenradler eher nebeneinander als hintereinander. Vielleicht gehören die meisten Schotterfahrer zu dieser Gruppe :-). Wer denkt, dass nur Rennfahrer ein Interesse an guter Sporternährung haben, der irrt.
Der Tourenradfahrer muss nicht unbedingt mit verschiedenen Riegeln und Gels unterwegs sein, wie ich es gerade für die Gruppe der Rennfahrer beschrieben habe. Eine schnelle Energiefreisetzung ist viel weniger wichtig. Sie radeln weniger intensiv und können in der Regel einfach auf dem Rad essen, ohne außer Atem zu geraten oder den Riegel nicht herunterzubekommen. Dann ist ein Riegel wie der Energy Oat Bar ein guter Riegel zum Mitnehmen. Ein Riegel sollte nicht nur Energie liefern. Er sollte auch gut schmecken. Den Haferriegel von Amacx gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen (Banane, Kokosnuss, Zitrone und süße Feigen). Da ist für jeden etwas dabei.

