Die Radsaison ist in vollem Gange. Vielleicht haben Sie schon Ihre erste große Fahrt vor sich oder Ihr erstes Ziel rückt immer näher. Gut vorbereitet auf die Straße zu gehen ist das A und O. Dazu gehört natürlich auch eine gute Vorbereitung! Diese Vorbereitung besteht nicht nur darin, dass Sie Ihr Training richtig gestalten, sondern auch darin, dass Sie Ihren Ernährungsplan auf Ihre Reise abstimmen. Schließlich wollen Sie nicht in der letzten Stunde der Wanderung zusammenbrechen und keine Energie mehr haben. In diesem Blog finden Sie einige einfache, aber nützliche Richtlinien für die Optimierung Ihres Ernährungsplans. Er ist auf eine lange Wanderung oder eine große Radtour ausgerichtet.
Energie und Sport
Der Körper kann zwei Arten von Brennstoffen verwenden: Fett und Kohlenhydrate. Die Umwandlung von Fett in Energie ist ein Prozess, der nicht schnell abläuft, aber wir haben mehr als genug Fett in unserem Körper, um genügend Energie daraus zu gewinnen. Kohlenhydrate können viel schneller in Energie umgewandelt werden, die Herausforderung besteht darin, während des Trainings genügend davon zur Verfügung zu haben. Die Herausforderung besteht darin, während des Trainings genügend Kohlenhydrate zur Verfügung zu haben. Diese Kohlenhydrate können aus dem stammen, was Sie während des Trainings zu sich nehmen, oder aus den im Körper gespeicherten Kohlenhydraten, vor allem dem verfügbaren Glykogen in den Muskeln und der Leber.
Kohlenhydrate stapeln - Carboloading
Deshalb ist es wichtig, mit einem "vollen Tank" zu starten, was durch Kohlenhydratstapelung / Carboloading erreicht werden kann. Am besten beginnt man damit in den Tagen vor der Reise. Dabei müssen Sie eigentlich nur ein wenig mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen als sonst. Schließlich nimmt die Trainingsarbeit ab, so dass man grundsätzlich weniger braucht. Indem Sie die Ernährung (Kohlenhydrate) gleich halten, ergänzen Sie automatisch bereits. Das bedeutet also nicht, dass Sie am Vortag so viel essen müssen, wie Sie können!
Am Morgen der Fahrt sind die Muskeln bereits gefüllt, jetzt geht es darum, den Kohlenhydratvorrat in der Leber wieder aufzufüllen. Dieser Vorrat ist am Morgen sehr gering. Da die Kohlenhydrate in der Leber den Glukosespiegel im Blut hoch halten, ist es für eine gute Leistung unerlässlich, sie etwa 2-3 Stunden vor dem Start wieder aufzufüllen. Dazu benötigen Sie mindestens 100 Gramm Kohlenhydrate, am besten ohne zu viele Ballaststoffe. Ein Carboloader oder eine ausgewogene Ernährung sind hilfreich.
- Beispiel: Toast mit Marmelade oder weißer Reis mit Sultaninen und Honig

Während der Fahrt
Während des Trainings müssen Kohlenhydrate nachgefüllt werden. Dabei ist es wichtig, auf die Art der Kohlenhydrate zu achten, die man zu sich nimmt. Dies kann Glukose (schnelle Aufnahme) oder Fruktose (langsamere Aufnahme) sein. Spitzensportler sind darauf trainiert, während des Trainings viele Kohlenhydrate aufzunehmen und können bis zu 90 Gramm pro Stunde aufnehmen, wenn das Verhältnis von Glukose zu Fruktose 2:1 beträgt. Für Freizeitsportler ist dies nicht machbar, und es ist am besten, eine Aufnahme von etwa 75 Gramm pro Stunde anzustreben, allerdings immer noch in einem Verhältnis von 2:1.
- Es wird empfohlen, pro Stunde 1 Wasserflasche Sportgetränk und alle 2 Stunden 3 Energieriegel/Energiegels zu sich zu nehmen, die jeweils 30 Gramm Kohlenhydrate enthalten.
Erholung danach
Für die Erholung der Muskeln ist es sinnvoll, innerhalb von 30 Minuten nach dem Zieleinlauf mindestens 20 Gramm Eiweiß zu sich zu nehmen. Dazu kommen 60 Gramm Kohlenhydrate, um den Energievorrat wieder aufzufüllen. Auf diese Weise erhalten Ihre Muskeln schnell die richtigen Nährstoffe zur Erholung (Eiweiß). Vergessen Sie außerdem auf keinen Fall, ausreichend Flüssigkeit nachzufüllen, denn Sie verlieren mehr als Sie denken.
Wenn Sie diese Richtlinien richtig befolgen und Ihr Training in der letzten Woche vor dem Wettkampf anpassen, werden Sie die Ziellinie mit Freude und Erfolg überqueren, ohne Hunger zu haben. Viel Glück und vergessen Sie nicht, die Vorbereitungen und den Lauf selbst zu genießen. Die ständige Optimierung ist eine Herausforderung, die Spaß macht, und Sie werden sehen, dass Ihr Körper mehr leisten kann, als Sie vielleicht denken.
Extra-Tipps
- Essen Sie die letzten 45 bis 10 Minuten vor dem Start nichts mehr, damit Ihnen ein Glukoseschwund erspart bleibt
- Ballaststoffreiche Lebensmittel am Tag vermeiden, können Magenprobleme verursachen
- Trainieren und testen Sie Ihre Ernährung im Vorfeld
- Beginnen Sie in der ersten Stunde zu essen, auch wenn Sie nicht hungrig sind
- Achten Sie auf Elektrolyte (Mineralien) in Ihrer Ernährung, die Sie teilweise ausschwitzen
- Last but not least: Nehmen Sie etwas Herzhaftes mit auf die Strecke, denn wenn Sie sehr lange auf dem Rad sitzen, kann Ihnen das ganze süße Essen zu schaffen machen
