Nachdem ich einmal während einer langen Radtour unter Hunger gelitten habe, fahre ich nie wieder ohne Sportnahrung los. Auch bei kurzen Fahrten, denn ich weiß, dass ich manchmal länger wegbleibe als geplant. Dieser Hungerast war so unangenehm. Ich hätte mich am liebsten auf den Asphalt gelegt und auf eine Banane und eine Cola gewartet.
Nun finde ich Gels beim Laufen in Ordnung, aber auf dem Rad bevorzuge ich etwas mit mehr Geschmack und Biss. Eine Banane ist bei mir nach einer halben Stunde braun und zerquetscht, also kommt das auch nicht in Frage. Deshalb habe ich in den letzten Wochen auf meinen Radausflügen einige Riegel getestet.

Der erste Riegel, den ich probiert habe, war der Amacx Fast Bar. Dieser Riegel erinnerte mich geschmacklich an Marzipan, wahrscheinlich weil er zu 40% aus Mandeln besteht. Der Riegel hat eine weiche Textur, die das Essen beim Radfahren erleichtert. Bemerkenswert fand ich, dass der Riegel trotz 35 Grad während der ersten Fahrt seine Form behalten hat. Dieser Riegel wird mich auf jeden Fall noch öfter begleiten!
Den zweiten Riegel habe ich während der 100km BinckBank-Tour getestet. Es waren die Nougat-Blöcke von 3Action. Den Vorteil der Nougat-Blöcke fand ich, dass sie bereits in der Verpackung in 3 Stücke geteilt sind. So muss man nicht den ganzen Riegel auf einmal essen und kann seinen Kohlenhydratvorrat gleichmäßig wieder auffüllen. Die Blocks scheinen mir auch ideal, um sie in der Wechselzone während des Triathlons bereitzuhalten. Der Riegel hat einen festen Biss und ist nicht klebrig.
Während der BinckBanck-Tour habe ich 1 Amacx Fast Bar und 2 Stück 3Action Nougat gegessen und 1 Wasserflasche mit einer Born Watts&Minerals Tablette getrunken. Darauf habe ich gepfiffen und bin die 100 km ohne ein Zuckerloch oder Hungergefühle geradelt.